Ein Zwergpinscher hat ist ein sehr lernfähiges Tier. Allerdings benötigt er auch viel Zuwendung und Aufmerksamkeit bevor er sein gewünschtes Verhalten erlernt.
Zwergpinscher Foto von scarty
Hier einige Tipps zur Zwergpinscher-Erziehung:
Nehmen Sie sich für Ihren Zwergpinscher genügend Zeit. Es genügt nicht dem Hund etwas zu Fressen zu geben und mit ihm Gassi zu gehen. Er braucht jeden Tag Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Sie ihm diese nicht geben können, überlegen Sie bitte VOR dem Hundekauf ob ein Hund das Richtige für Sie ist.
Lieben Sie Ihren Zwergpinscher, bauen Sie Vertrauen auf und versuchen Sie auch herauszufinden, was der Hund will.
Beherrschen Sie sich! Positive und negative Zuwendung, d.h. Belohnung und Bestrafung müssen immer konkret mit einer Handlung des Hundes verknüpft sein. Es bringt nichts, wenn Sie Ihren Hund ohne Grund ein Leckerli geben. Eben so wenig sollten Sie NIEMALS den Hund bestrafen, nur weil Sie schlecht gelaunt oder heute einen schlechten Tag hatten.
Sie müssen sich in gleichartigen Situationen immer gleich verhalten. Erst dann kann der Hund in vergleichbaren Situationen auch ein gleiches Muster erlernen.
Belohnen Sie gutes Verhalten! Durch Belobigungen erreichen Sie am meisten!
Haben Sie Geduld. Der Hund benötigt seine Zeit, bis er ein gewünschtes Verhalten erlernt hat.
Wichtige Kommandos wie Platz, Fuß und Ruh sollten mit einer tiefen Stimme erfolgen.
Bei Bestrafung muss der Hund sich Ihnen unterordnen. D.h. Sie müssen dem Hund klar machen, wer der Stärkere ist. Wichtig: eine Bestrafung muss sofort erfolgen! In der Regel reicht eine Bestrafung mit Worten aus. Wenn dies nicht der Fall ist, muss leider leichte Gewalt angewendet werden.
Zwergpinscher Foto: Deli
Besuchen Sie mit Ihrem Hund eine Hundeschule. Das wird nicht nur Ihrem Hund Spaß machen, sondern auch Sie gewinnen durch die Hundeschule viele neue Kontakte und Gesprächspartner. Dadurch werden Sie zum Experten in eigener Sache.
Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht. (Heinz Rühmann)